Brutto und Netto: Was bleibt vom Gehalt wirklich übrig?
Dein Bruttogehalt und dein tatsächlicher Auszahlungsbetrag können deutlich auseinanderliegen. Wir erklären alle Abzüge – und zeigen, mit welchen Faktoren du dein Netto optimieren kannst.
Brutto vs. Netto – der Unterschied
Bruttogehalt ist der vereinbarte Lohn vor allen Abzügen. Nettogehalt ist das, was nach Steuern und Sozialabgaben auf deinem Konto ankommt. Wie viel übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Kinderzahl und Krankenkasse ab: Bei Monatsgehältern zwischen 2.000 und 6.000 € brutto sind es in Steuerklasse I bzw. III etwa 61–78 % des Bruttolohns (kinderlos, ohne Kirchensteuer; Schätzwerte nach unserem Brutto-Netto-Rechner).
Diese Abzüge gibt es
Brutto-Netto-Tabelle: Beispielwerte
Geschätzte Nettowerte für verschiedene Bruttogehälter, berechnet mit unserem Brutto-Netto-Rechner (Lohnsteuer nach Programmablaufplan 2026) – kinderlos, ohne Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert mit Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %, Bundesland ohne Sonderregel (nicht Sachsen), Geburtsjahr 1990:
Schätzwerte 2026, auf volle Euro gerundet; ohne Kirchensteuer, kinderlos, GKV. Für deine Werte: Brutto-Netto-Rechner nutzen.
Die 6 Steuerklassen erklärt
Brutto-Netto-Rechner
Berechne dein genaues Netto mit unserem kostenlosen Rechner – Steuerklasse, Kirchensteuer und Bundesland werden berücksichtigt.
Zum Brutto-Netto-Rechner →Häufige Fragen zu Brutto und Netto
Wie viel Netto bleibt von meinem Bruttogehalt?
Bei Monatsgehältern zwischen 2.000 und 6.000 € brutto bleiben in Steuerklasse I bzw. III etwa 61–78 % netto übrig (kinderlos, ohne Kirchensteuer); mit Kirchensteuer und bei höheren Gehältern weniger. Bei einem Bruttolohn von 3.000 € sind das nach unserem Rechner ca. 2.054 € (Steuerklasse I) bzw. ca. 2.312 € (Steuerklasse III) – Schätzwerte.
Was sind die wichtigsten Abzüge vom Bruttogehalt?
Die wichtigsten Abzüge sind Lohnsteuer (progressiv, je nach Steuerklasse), Solidaritätszuschlag (nur bei hohen Einkommen), Kirchensteuer (8 oder 9 %, falls Mitglied), Krankenversicherung (7,3 % + halber Zusatzbeitrag, im Durchschnitt 8,75 %), Pflegeversicherung (1,8 %, kinderlos ab 23 Jahren 2,4 %), Rentenversicherung (9,3 %) und Arbeitslosenversicherung (1,3 %).
Was bedeuten die Steuerklassen in Deutschland?
Deutschland hat 6 Steuerklassen. Steuerklasse 1 gilt für Ledige, Klasse 3 für Verheiratete mit höherem Einkommen (weniger Abzüge), Klasse 6 für Zweitjobs (höchste Abzüge). Die Steuerklasse beeinflusst den monatlichen Abzug erheblich.